P.Rupert

Wechsel in Siegenfeld

Liebe Siegenfelder, liebe Rosentaler!
Es heißt Abschied nehmen. Ab Oktober darf ich ein Promotionsstudium in München beginnen. Ich danke Gott, dass er mir seine Gnade in den 2 Jahren in der Pfarrei (zunächst als Diakon, dann als Priester) stets erwiesen und mich nie im Stich gelassen hat.
Den Menschen, welche mich unterstützt und geholfen haben, sei ein ewiges „Vergelt’s Gott!“ sicher. Stets will ich euch in Dankbarkeit gedenken. Um nicht in Gefahr zu geraten jemanden zu vergessen, sei es mir gestattet, dass ich keine Namen nenne. Die betreffenden Personen wissen, dass sie gemeint sind und sie wissen auch, dass sie Gott (und nicht dem Priester alleine) einen liebevollen Dienst erwiesen haben. Ich habe Siegenfeld dem allmächtigen Gott anvertraut.
P. Konrad

Liebe Schwestern und Brüder im Glauben!
Ihnen allen auf diesem Wege ein herzliches „Grüß Gott“! Mein Name ist P. Rupert Fetsch, und mit 1. September 2017 bin ich neuer Kirchenrektor von St. Ulrich/Siegenfeld. Damit darf ich ab Herbst auch Ihr neuer Seelsorger sein, und das mit Freude!
Geboren bin ich vor 40 Jahren in der oberbayerischen Stadt Fürstenfeldbruck, wo es bis zur Säkularisation 1803 auch ein Zisterzienserstift, die Abtei Fürstenfeld, gab. Nach der Matura trat ich 1997 in das Priesterseminar der Erzdiözese München und Freising ein und studierte als Priesteramtskandidat zwei Jahre an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Während eines anschließenden Freisemesters in Rom reifte in mir der Wunsch, Zisterziensermönch von Heiligenkreuz zu werden. Am 14. August im Heiligen Jahr 2000 wurde ich von Abt Gregor Henckel Donnersmarck eingekleidet und erhielt den Ordensnamen Rupert nach dem sel. P. Rupert Mayer SJ (1876-1945), der als Apostel Münchens während des Zweiten Weltkriegs segensreich in der bayerischen Landeshauptstadt gewirkt hat. Meine Feierliche Ordensprofess legte ich am 15. August 2004 ab und wurde am 14. September 2005 von Weihbischof Dr. Andreas Laun zum Priester geweiht. Meine ersten Priesterjahre verbrachte ich in unserem Priorat Kloster Stiepel, wo ich fast sieben Jahre (2004-2011) als Wallfahrtsrektor in der Seelsorge tätig war. Nach der Wahl von Abt Maximilian rief mich dieser nach Heiligenkreuz zurück mit der Bitte, mich als Magister der Juniores der Mitbrüder mit zeitlicher Profess anzunehmen (2011-2016). Dazu kam ab 2013 die verantwortungsvolle Aufgabe als Novizenmeister des Stiftes, die ich bis heute mit Freude und Dankbarkeit erfüllen darf.
Ich freue mich, dass ich neben meiner innerklösterlichen Aufgabe nun auch in der nächsten Umgebung unseres Stiftes in der Pfarrseelsorge wirken kann. Als neuer Kirchenrektor und Seelsorger in Siegenfeld und Rosental rufe ich den hl. Pfarrer von Ars um seine Fürsprache für uns alle an. Als Jean-Marie Vianney den Weg zum seinem neuen Pfarrdorf Ars nicht sofort finden konnte, traf er unterwegs einen kleinen Buben, der ihm gerne weiterhalf. Sichtlich erfreut über so viel Hilfsbereitschaft, dankte er ihm mit folgenden Worten: „Du hast mir den Weg nach Ars gezeigt, mein kleiner Freund; ich werde Dir dafür den Weg zum Himmel zeigen!“ Möge uns der hl. Pfarrer von Ars gemeinsam den Weg zum Himmel weisen und uns sein geistliches ABC lehren: A wie Anbetung, B wie Beichte, C wie Communion und Caritas. Als Ihr neuer Seelsorger möchte ich vom Beispiel des hl. Jean-Marie lernen und Ihnen vor allem Gottes Liebe und Barmherzigkeit bringen, die der Herr uns in den Sakramenten schenkt.
Mit Gottes Hilfe und im Vertrauen auf die Fürsprache der Gottesmutter beginne ich meinen Weg in Siegenfeld für Sie und mit Ihnen. Herzlich lade ich Sie ein, dass wir uns gemeinsam das Wort Mariens vom 13. Juni 1917 in Fatima zu Herzen nehmen: „Lass dich nicht entmutigen. Niemals werde ich dich verlassen. Mein Unbeflecktes Herz wird deine Zuflucht sein und der Weg, der dich zu Gott führen wird.“
Gott segne Sie,
Ihr P. Rupert OCist.